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Musteraufbau für den Ernstfall:
Katastrophenvorsorge im Gemeindezentrum
Paul Drexler vom Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Fulda stellte den Mitgliedern des Neuhofer Verwaltungsstab sowie Vertreterinnen und Vertretern von insgesamt zehn Kommunen die vorgesehenen Strukturen und deren Funktionen vor. Die Gäste erhielten dabei praktische Anregungen für den eigenen Katastrophenschutz und konnten sich über verschiedene Lösungen austauschen.
Der Betreuungsplatz 50 soll im Falle einer Katastrophe kurzfristig bis zu 50 betroffene Personen aufnehmen und versorgen können. Zum Musteraufbau gehörten zum Beispiel ein abgetrennter Schlafplatz mit Feldbetten, eine Sanitätsstation, eine Funkstation, eine Ladestation für elektrische Geräte, Bereiche für Aufenthalt und die Bereitstellung von aktuellen Informationen sowie bei Bedarf Möglichkeiten zur Zubereitung und Ausgabe von Verpflegung.
Der Katastrophenschutzleuchtturm dient zum Beispiel bei Stromausfällen oder ausgefallener Kommunikation als zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger. Hier können Notrufe abgesetzt und weitergeleitet sowie verlässliche Informationen ausgegeben werden.
Beim Musteraufbau hat sich gezeigt, dass sich solche Anlaufstellen effizient einrichten lassen. Vier Personen benötigten lediglich rund eineinhalb Stunden, um alle Bereiche für den Leuchtturm und den Betreuungsplatz aufzubauen. „Wir bauen genau solche Strukturen vorab auf und machen uns mit ihnen vertraut, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und wir schnell handlungsfähig sind“, erklärt Bürgermeister Heiko Stolz. „Mit guter Vorbereitung und überschaubarem Aufwand lassen sich so funktionierende Anlaufstellen schaffen.“









