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Hohe Auszeichnung für jahrzehntelangen Einsatz in Neuhof:
Franz Josef Adam erhält Bundesverdienstorden
Dass Franz Josef Adam diese Auszeichnung erhalten hat, sorgt auch in Neuhof für große Freude. Denn hier weiß man seit vielen Jahren, was für ein Mensch er ist: Einer, der Verantwortung übernimmt, wenn es darauf ankommt und sich selbst dabei nie in den Vordergrund stellt.
„Als Erster Beigeordneter war Franz über viele Jahre mein Stellvertreter und für mich und unsere Gemeinde ein ganz wichtiger Rückhalt. Wer ihn kennt, weiß, wie viel Herzblut und Kraft er über all die Jahre für Neuhof eingebracht hat. Dass er dafür nun den Bundesverdienstorden erhält, freut mich umso mehr“, sagt Bürgermeister Heiko Stolz.
Fast drei Jahrzehnte lang war Franz Josef Adam kommunalpolitisch für seine Heimatgemeinde aktiv. Zunächst als Gemeindevertreter und Mitglied in mehreren Ausschüssen, ab 2001 dann als Erster Beigeordneter und damit als Stellvertreter des Bürgermeisters. Bis 2025 hatte er dieses Amt inne und hat die Entwicklung der Gemeinde in dieser Zeit entscheidend mitgestaltet. Vor allem Themen wie die Bahntrasse oder Windkraft lagen ihm dabei am Herzen. Bis heute ist er außerdem als Sportplatzbeauftragter für die Gemeinde tätig. Fast 25 Jahre lang war er zudem Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Neuhof. Als Sprecher des Arbeitskreises „Zukunft gestalten“ brachte er sich ebenfalls jahrelang dort ein, wo es in Neuhof etwas zu tun gab.
Wer an Franz Josef Adam denkt, denkt aber nicht nur an Ämter und Gremien. Besonders wichtig waren ihm immer die Menschen hinter den Themen. So engagiert er sich schon seit 2014 bis zum heutigen Tag mit großem persönlichem Einsatz für die Integration geflüchteter Menschen in der Region. Er hilft bei der Suche nach Wohnraum, unterstützt bei der Einrichtung, organisiert Umzüge, begleitet Menschen zu Arztterminen und steht Familien bei Fragen rund um Schule und Kindergarten zur Seite. Und auch darüber hinaus ist er da, wenn Hilfe gefragt ist, wie etwa beim Neuhofer Bürgerbus.
Auch für Inklusion und Teilhabe setzt sich Franz Josef Adam seit Jahren ein. 2018 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins Leben und Arbeiten in Neuhof e. V. Daneben ist er seit vielen Jahren auch in zahlreichen anderen Vereinen aktiv, unter anderem beim SV Neuhof 1910 e. V., in der Chorvereinigung Cäcilia Neuhof 1907 e. V. und im Polizeichor Fulda.
Bereits 2003 wurde Franz Josef Adam der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen. Erst im vergangenen Jahr erhielt er außerdem das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Neuhof und damit die höchste Auszeichnung, die die Gemeinde vergeben kann. Damals brachte es Ehrenbürgermeisterin Maria Schultheis perfekt auf den Punkt: „Wenn ich meine Rede in drei Worten zusammenfassen müsste, würde ich sagen: Du bist genial!“ Damit sprach sie vielen Neuhofern aus der Seele. Dass der 70-Jährige nun auch mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet wurde, passt deshalb sehr gut. Denn er hat über viele Jahre immer zuerst auf das geschaut, was andere brauchen – und erst dann auf sich selbst.
Zur Verleihung nach Wiesbaden waren auch mehrere Weggefährten aus Neuhof gekommen, um ihn an diesem besonderen Tag zu begleiten. Mit dabei waren seine Frau Erika, weitere Mitglieder seiner Familie, der Landtagsabgeordnete Sebastian Müller, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Jürgen Jordan, Bürgermeister Heiko Stolz, Ehrenbürgermeisterin Maria Schultheis, Erster Beigeordneter Harald Merz, Michael Vogel als CDU-Fraktionsvorsitzender in Neuhof sowie Gemeindevertreter Wladimir Stumpf. Und wahrscheinlich hätten sich noch einige mehr aus Neuhof auf den Weg gemacht. So viele Leute hätten aber wohl nicht in den Sitzungssaal in Wiesbaden gepasst.
Staatssekretärin Manuela Strube würdigte Franz Josef Adam und Michael Duschka in Wiesbaden mit deutlichen Worten: „Herr Adam und Herr Duschka bringen sich seit vielen Jahren kontinuierlich und in unschätzbarer Weise kommunalpolitisch wie im sozialen Bereich ein und wirken mit ihrem Engagement nachhaltig – in ihren Heimatgemeinden und weit darüber hinaus.“
Auch wir gratulieren ganz herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung. Wir sind stolz, jemanden wie dich in unserer Gemeinde zu haben. Bleib so wie du bist, Franz!
© Peter Mannert
© Peter Mannert
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